{"id":201,"date":"2014-05-12T23:19:00","date_gmt":"2014-05-12T21:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.3.11\/wordpress\/?p=201"},"modified":"2024-01-30T19:51:54","modified_gmt":"2024-01-30T18:51:54","slug":"7-tag-grotta-del-bue-marino","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dachgeschoss.dnsalias.com\/wordpress\/2014\/05\/12\/7-tag-grotta-del-bue-marino\/","title":{"rendered":"7. Tag Grotta del Bue Marino"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Hoffnung, die Zwerge w\u00fcrden l\u00e4ngr schlafen, wurde entt\u00e4uscht. Kurz nach 6 Uhr begann unser Tag. Zum ersten Mal ohne Sonnenaufgang, da sie von Wolken verdeckt und es m\u00e4chtig windig war. Also gab es Fr\u00fchst\u00fcck drinnen. Auch unser Wetterfrosch, ein italienischer Opa, der jeden Morgen seine Runden in unserer Stra\u00dfe dreht, hatte heute statt Sonnenm\u00fctze und T-Shirt einen Pullover an;-). So gab es f\u00fcr Ole einen Papa-Ole-Vormittag im Haus und f\u00fcr Matti einen Matti-Mama Vormittag mit Katschi am Strand. Dann Mittagessen in der Ferienwohnung und da es drau\u00dfen immer noch sehr windig war, aber ablandig, haben wir nach einigen \u00dcberlegungen beschlossen nach Cala Golone zu fahren. Diese Stadt liegt in der Mitte der Ostk\u00fcste Sardiniens am Golfo di Orsei. Und ist ber\u00fchmt f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Grotte Sardiniens-Bue Marino. Es gibt einen n\u00f6rdlichen und einen s\u00fcdlichen Ausl\u00e4ufer und zusammen ergeben sie eine L\u00e4nge von 17 km. &nbsp;Bis in die 80er Jahre lebte dort die M\u00f6nchsrobbe (ital. Bue Marino), nachdem die Grotte benannt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mittagschlaf wurde also ins Auto verlegt und los ging die rund 1, 5st\u00fcndige Fahrt. Auf einer einsamen Schnellstra\u00dfe durch die trocken und karg wirkende Landschaft Sardiniens. Im Laufe der Fahrt wurden aus den H\u00fcgeln schroffe und imposante Berge. Nach einem l\u00e4ngerem Bergauffahren ging es durch einen Tunnel und auf der anderen Seite angekommen, hatte man einen wunderbaren Blick auf die Stadt Cala Golone und nat\u00fcrich das Mittelmeer, dass mit seinen verschiedenen Blau- und -T\u00fcrkist\u00f6nen einfach faszinerend ist. Einige Serpentinen sp\u00e4ter gegen 14.30 Uhr haben wir am Hafen von Cala Golone geparkt und w\u00e4hrend Mama unserer kleinen Raupe Nimmersatt etwas zu essen gab, hat Papa mit Matti das Boot, mit dem wir zur Grotte fahren wollten, klar gemacht. Die ganzen dicken Sachen, mit denen man wahrscheinlich auch einen Winterurlaub \u00fcbersteht, haben wir dann doch bei 26 Grad im Auto gelassen und nur einen Pullover mitgenommen. Mama ist da vielleicht manchmal etwas \u00fcberf\u00fcrsorglich, aber auf dem Wasser kann es ja schon mal kalt werden. Und vor allem sonnig, so dass jeder noch mal eine Ladung Sonnencreme 50 ins Gesicht bekam;-). Nat\u00fcrlich durften Oles und Mattis Schwimmweste auch nicht fehlen. Matti bekam seine bereits auf dem Parkplatz an und Ole kam in den Tragerucksack, an dem dann seine befestigt wurde. Und dann ging es dem Kapit\u00e4n, einem Mann in einem zu engen gelben T-Shirt und kaputter kurzer Hose hinterher. Ganz vorn im Hafen lagen die gro\u00dfen Schiffe, an denen wir schnell vorbeigingen, dann kamen die etwas kleineren, aber auch an diesen gingen wir vorbei. Und dann lagen vor uns nur noch motorbetriebene Schlauchboote. Nach anf\u00e4nglicher Skepsis, ging es dann mit 33 Knoten (ca. 60km\/h) die 4 km weite Strecke bis zur Grotte. Matti sa\u00df zwischen Mama und Papa und war begeister und meinte gleich: &#8222;Das ist so wie mit Opas Boot!&#8220; Und Ole stand im Tragerucksack zu Papas F\u00fc\u00dfen im Windschatten und lachte jedesmal, wenn das Boot \u00fcber Wellen sprang. Wir \u00fcberholten sogar die anderen Boote und waren erster an der Grotte;-). Zur Beruhigung von Oma Vroni, es war aufgrund es ablandigen Windes kein Wellengang;-).Durch die Grotte bekamen wir eine F\u00fchrung auf Englisch, die sehr gut gemacht war. Von den 17 km Grotte sind ca 1000 Meter f\u00fcr Touristen erschlossen. Es war sehr beeindruckend, ein wahnsinniges Naturschauspiel. Eine riesige Troofsteinh\u00f6hle, die von der einen Seite vom Meer ins den Fels und auf der anderen Seite von einem Fluss gefressen wurde. Matti war begeistert und meinte, dass hier auf jeden Fall auch Dinisaurier gelebt haben. Ole hingegen sa\u00df quietschvergn\u00fcgt in seinem Targerucksack bei Papa auf dem R\u00fccken und hat nichts besseres zu tun, als seine M\u00fctze immer wieder abzusetzen und dabei Mama, die die M\u00fctze immer wieder auffing, anzugrinsen. Und er fand ein kleines M\u00e4dchen in Mattis Alter interessant. Und immer dann, wenn es ruhig wurde und die Tourf\u00fchrerin etwas erz\u00e4hlte, musste auch Ole losplappern;-). Irgendwann hat Mama ihm dann einen Babykecks gegegeben und er wurde seelenruhig, aber beschmattert von oben bis unten und Mama auch;-). Mit diesen tollen Eindr\u00fccken ging es dann noch ein paar Minuten weiter mit dem Boot in eine Bucht, an dessen Strand wir 1 Stunde Aufenthalt hatten. Dort angekommen rief Matti ganz aufgeregt:&#8220;Guck mal da ist ein Wildschwein! &#8220; Mama und Papa svhlau wie immer meinten: Ach Quatsch, das ist ein Hund. Doch Matti sollte Recht behalten;-)&#8230;..Von dort haben Matti und Papa sich noch die Grotte Cala Luna angesehen und Mama und Ole haben die Zeit im Schatten und einem Obstgl\u00e4schen verbracht. Gegen 18 Uhr waren wir wieder im Auto und es gin ab nach San Teodoro in die Ferienwohnung. Und wie jeden Abend gab es ein gem\u00fctliches Abendbrot auf der Terrasse. Heute k\u00f6nnen wohl alle gut schlafen&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hoffnung, die Zwerge w\u00fcrden l\u00e4ngr schlafen, wurde entt\u00e4uscht. 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